Deutschland
Baden-Württemberg

Rheingold 3

 

     
 
Rheingold-Ausstellung

Bericht der Badischen Zeitung vom 
über die Rheingold-Vernissage

 
Rheingold-Ausstellung

Unsere informative Website von unserer 
 aktuell größten Sonderausstellung
 
 Informationen über das Rheingold
   
Schon die Kelten fertigten aus Rheingold neben Kultgegenständen (rechts und unten)
auch die sog. „Regenbogenschüsselchen“ (links und ganz rechts), 
die Vorläufer unserer Geldmünzen.
 
 

Foto & Sammlung ©ws-minifossi-2001

 
Keltisches Broschenmotiv
(Nachbildung)
Norwegen
Originalmaße: 7 x 7 x 0,3 cm
Archiv-Nr. M-32-15
Foto & Sammlung: ©ws-minifossi-2001
 
Keltisches Broschenmotiv
(Nachbildung)
Norwegen
Originalmaße: 8  x 5 x 0,2 cm
Archiv-Nr. M-32-15
Foto & Sammlung: ©ws-minifossi-2001

 
Keltischer Armreif 
(Nachbildung)
Norwegen
Originalmaße: 7 x 7 x 0,3 cm
Archiv-Nr. M-32-15
Foto & Sammlung: ©ws-minifossi-2001
 
Und auch die Alemannen setzten Rheingold bei der Herstellung von Schmuck ein.
Foto & Sammlung ©ws-minifossi-2001
In der neuzeitlichen Verwendung fertigte man aus dem Rheingold überwiegend 
Münzen und Medaillen an mit Prägeinschriften wie „Aurum rheni“-
„Ex sabulis Rheni“- „Aus Rheinsand“ sowie weltliche und sakrale
Kunstobjekte wie Monstranzen, Obstschalen, Edelsteinfassungen, 
Uhrgehäuse - die jedoch nach den zwei Weltkriegen 
mehrheitlich verschollen sind bzw. 
eingeschmolzen wurden. 
Foto & Sammlung ©ws-minifossi-2001
Das gilt auch für jenen legendären 30-Gramm-"Nibelungenring", den 
sich Hermann Göring aus den 300 Gramm Rheingold anfertigten ließ, 
die im Rahmen der Autarkiebemühungen des DrittenReiches durch
den Schwimmbagger "Rheingold"in der Nähe von Rastatt 
(heute: Goldkanal) gefördert hatte.
Repro-Foto & Sammlung ©ws-minifossi-2001
 
Was noch für jedermann zu sehen und wirklich einen Besuch wert ist,
ist im Zähringer-Saal im Landesmuseum Karlsruhe
- im Kalrsruher Schloss -ausgestellt:
 

Foto © Werner Störk 2001

Fotos (6) © Werner Störk 2001

Foto © Werner Störk 2004
Foto ©ws-minifossi-2004 Foto ©ws-minifossi-2004
Foto©ws-minifossi-2004 Foto ©ws-minifossi-2004 Foto ©ws-minifossi-2004
Foto ©ws-minifossi-2004 Foto ©ws-minifossi-2004
Foto ©ws-minifossi-2004 Foto ©ws-minifossi-2004 Foto ©ws-minifossi-2004
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Foto ©ws-minifossi-2004 Foto ©ws-minifossi-2004
Foto ©ws-minifossi-2004 Foto ©ws-minifossi-2004

Foto © Werner Störk 2001

 
Auf jeden Fall besuchen ...
 
Foto & Sammlung ©ws-minifossi-2001
Das einzigartige Toiletten-Prunk-Service der
badischen Großherzogin Stefanie von Baden, 
einer Adoptivtochter Napoleons. 
Web-Designfoto & Sammlung ©ws-minifossi-2001
 Das einmalige Toiletten-Prunk-Service der Großherzogin 
Stephanie von Baden, angefertigt für 50.000 Francs, 
eine auch damals beachtliche Summe. 
Foto© Landesmuseum Karlsruhe +  Sammlung ©ws-minifossi-2001
Insgesamt 19 Teile dieser Luxus-Garnitur bestehen aus massivem
Rheingold und benötigten somit die Gesamtausbeute von zwei
Jahren mühsamer Wascharbeit hunderter armer Fischer und 
Bauern, die mit diesem kargen Nebenerwerb ihr kärgliches
Dasein aufbesserten! Was man nach dem ersten 
begeisterten Anblick der edlen Gerätschaften 
jedoch nicht vergessen sollte.
Foto & Sammlung ©ws-minifossi-2004

 
 
2 Fotos © Werner Störk 2004
 
Modell der fächerartigen Stadtanlage mit dem Schloss als "Zirkelpunkt" 
Badisches Landesmuseum
..
Das Zentrum der Sonnenstrahlen- und Fächerstadt Karlsruhe
 
Das absolutistische Barock-Schloss
von Markgraf Karl Wilhelm
Markgraf Karl Wilhelm, ein Fürst des Absolutismus, plante Mitte des 
18. Jahrhunderts sich eine neue fürstliche Residenz zur eigenen 
künftigen "Ruhe und Gemütsergötzung" zu  erbauen: Carlos Ruhe.
Ludwig XIV hatte mit Versailles den Anfang gemacht und ganz 
Europa folgte ihm nach.Nach diesem Vorbild baute auch Karl 
Wilhelm sein neues Schloss.
Im Mittelpunkt der ganzen Schlossanlage wurde ein achteckiger 
Turm errichtet, 60 Meter hoch, gleichsam der geometrische Punkt
des symmetrisch geordneten Ganzen. Von diesem Konzentrations-
punkt gehen strahlenförmig 32 Straßen wie die Strahlen der Sonne
aus, von denen nur ein Teil in die später erbaute Stadt, der größte
Teil aber in den Wald führt. 
Ringstraßen beschreiben Kreise um die Anlage und suggerieren
den Eindruck vollkommener Geschlossenheit. Die gesamte Stadt-
und Schlosskonzeption stellte ein "Abbild und Sinnbild der fürst-
lichenGnadensonne" dar. Die dreiflügelige Anlage des Karlsruher
Schlosses öffnet sich nach Süden zur Stadt hin. Die Fügel in ihrer
ursprünglichen Form öffneten sich und bildeten die Schenkel eines
gleichseitigen Dreiecks mit der "Langen Straße", die von Durlach
zum Rhein führte, als Grundseite.
Die ganze Konstruktion, die nicht von einem Künstler, sondern von
einem Ingenieur entworfen wurde, wirkt keineswegs bescheiden, 
wenn auch nicht protzig: Die Anlage spiegelt vielmehr Leitbilder
jener Zeit in maßvoller Weise: Symmetrie, Gleichgewicht und 
lineare Ordnung.
Das Karlsruher Schloss und seine Umgebung stellen die Herr-
schaftsform des fürstlichen Absolutismus dar. Von der Stadt und
ihren Bewohnern aus liefen die Straßen auf einen Mittelpunkt zu:
das Schloss des Herrschers, in dessen Hände alle Macht über 
die Untertanen lag.
..
6 Fotos © Werner Störk 2004
 
Modell der fächerartigen Stadtanlage mit dem Schloss 
Badisches Landesmuseum

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©ws-minifossi-2001