Österreich
Finagl - Pinzgau

Sphen
Mit Österreich verbinden sich - auch bei Goldsuchern und Goldwäschern -
bestimmte Namen: Das Tauerngold, das Gold aus Kärnten, Tirol und der 
Steiermark, St. Johann, Heiligenblut und Rauris sowie das Waschgold der
Salzach, der Donau und des Inn. Aber auch so legendäre Namen wie das
Habachtal mit seinen Smaragd-Vorkommen klingen gut in den Ohren der
Golder. 
Daneben zählt das historische Handwerk der "Stoasucher" auch
im Pinzgau zur montanen Tradition dieser Region und die Kristallsuche ist
kulturelles und festverwurzeltes Erbe. Wir haben einen renommierten Ver-
treter dieser Zunft als Kooperationspartner kennen- und schätzen gelernt:
Erwin Burgsteiner, passionierter und erfolgreicher "Stoasucher" sowie an-
erkannter Fachautor. Ihm verdanken wir auch die hier abgebildeten Stufen,
die wir  für unsere Schulsammlung erhielten. 
Für uns bedeutet dieser Kontakt quasi "back to the roots" - denn unsere
unsere Region des Südschwarzwaldes gehörte zu Zeiten des großen
Habsburgischen Reiches unter Kaiser Maximilian zum historischen
Vorderösterreich und die Zentren des Silberbergbaues wie in Todtnauberg
waren montane Arbeitsplätze für Schiner aus Schwaz. So konnten wir auch
nach 3 Jahren intensiver Forschungsarbeit  den legendären "Schatzstein
von Todtnauberg" den vorderösterreichischen Schinern (Bergvermesser)
zuordnen, nachdem dieses imposante montanhistorische Kulturdenkmal 
über 400 Jahrhunderte sein Geheimnis bewahren konnte und Anlaß für 
Sagen wurde.s
Wer quasi hautnah Kristallsuche miterleben möchte, wer den Profis 
bei der spannenden Arbeit in den Klüften des Oberpinzgau über die
Schulter blicken will, wer sich für Geschichte, Bergwelt und Kristallfunde
interessiert, für den haben wir einen ultimativen Buchtipp:
248 spannende und überreich illustrierte Seiten mit fast 500 Fotos!
Ein einzigartiges Werk, geschrieben von einem der besten Kenner der
Sammler im Land Salzburg: Erwin Burgsteiner
Es befasst sich im ersten Teil mit der Geschichte des Steinsuchens im 
Land Salzburg und dann speziell im Oberpinzgau. Danach werden alle 
Steinsucher portraitartig vorgestellt, Steinsucherfamlien (Steiner, 
Wurnitsch, Bräuer) werden extra behandelt. Besondere Fundgebiete 
und Fundstellen (Smaragdfundstelle Leckbachgraben, Epidotfundstelle 
Knappenwand,....) werden mit historischen Funden beschrieben. Skurrile, 
lustige Begebenheiten, die in der außergewöhnlichen Situation im
Hochgebirge entstanden sind, verhindern, dass es ein trockenes 
Spezialbuch wird.
Und damit Sie es gleich online bestellen können, hier ein Direklink
 Mineralienwelt
Das Buch "Kristallschätze - Mineraliensammler im Oberpinzgau" hat 
Din A4  Größe, 248 Seiten mit ca. 400 Farbbildern. 
Also lieber beim Autoren selbst bestellen? Kein Problem!
Es kostet 30 € plus 5 € Versandkosten in Österreich. 
Erwin Burgsteiner, Hadergasse 192, A-5733 Bramberg (Österreich)
Sphen
Finagl
Pinzgau, Österreich
Originalstufe 30 x 25 x 18 mm
Größtes Einzelkristall 7 mm
Archiv-Nr. M-75-10 + 75-8
Foto & Sammlung: ©ws-minifossi-2002

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©ws-minifossi-2002